Just-in-time-Betankung auf internationalen Flughäfen

M2M-Lösung für AFS-Flugfeldtankwagen über UMTS

Die AFS Aviation Fuel Services GmbH, Hamburg, übernimmt für internationale Flughäfen jeden Schritt im Betankungsprozess. Durch die Ausstattung der Flugfeldtankwagen mit Mobilfunkroutern von INSYS icom sind kurze Bodenzeiten gewährleistet.

Mehrwert für die Aviation Fuel Services GmbH

  • Redundanz durch 2 SIM-Karten

  • Robuste Mobilfunkrouter zum Dauereinsatz in Fahrzeugen

  • Einfache Konfiguration über Web-Interface

  • Integrierbar in VPN-Dienste der Provider

Ausgangslage

Die AFS Aviation Fuel Services GmbH, Hamburg, übernimmt für ihre Kunden jeden Schritt im Betankungsprozess und sorgt so für kurze Bodenzeiten. 1986 als Beteiligungsgesellschaft von Lufthansa und BP gegründet, ist AFS heute als Dienstleister der führende Anbieter in Deutschland im Bereich Flugzeugbetankung, Tanklagermanagement und Betriebsführung.

Die Betankung von Flugzeugen auf internationalen Flughäfen ist eine logistische Meisterleistung von der Raffinerie bis ins Flugzeug. Zudem muss rund um die Uhr sicher betankt werden.

Die hochmoderne und von AFS selbst konzipierte Fahrzeugflotte umfasst 165 Fahrzeuge für Kerosin und Flugbenzin; allein für Kerosin wurden in 2011 über eine halbe Million Flugzeugbetankungen mit 6,14 Millionen Kubikmeter erbracht. Alle Fahrzeuge sind mit Bordcomputer, Touch-Screen, Drucker, SPS und Messsystem ausgerüstet.

An weltweit über 150 Flughäfen bildet das Fuel Handling (FHS) System der AFS-Beteiligungsgesellschaft GlobeFuel alle Prozesse von der Raffinerie bis zur Betankung ab. Fehlerträchtige Vorgänge wie ‚Tankbelege ausfüllen‘ sind damit ausgeschlossen.

FHS ist vernetzt mit den ERP-Systemen der Flug- und Mineralölgesellschaften sowie den Flight Information Display Systems (FIDS) der Flughäfen. Dadurch kann der AFS-Disponent auch für verspätete Maschinen die minutengenaue Betankung sicherstellen.

Ziel

Zur optimalen Steuerung der just-in-time-Betankung der Flugzeuge muss die schnelle und störungsfreie Übertragung der Auftragsdaten vom Disponenten zum AFS-Flugfeldtankwagen sichergestellt sein.

Lösung

AFS stattet seine Flugfeldtankwagen mit Mobilfunkroutern von INSYS icom aus.

Auftragsdaten kommen via UMTS zu den Flugfeldtankwagen

Das von AFS entwickelte AFS Mobile Communication System (AMCS) überträgt Auftragsdaten wie Flugzeugkennung und -position, Kraftstoffart und -menge, Mineralölgesellschaft und Betankungszeitpunkt zum Flugfeldtankwagen.

Flugkapitäne einiger Luftverkehrsgesellschaften können sogar direkt aus dem Cockpit heraus online bestellen und bekommen den Lieferschein elektronisch übermittelt.

Zur Datenkommunikation zwischen dem FHS und den Car-PC-Systemen nutzt AFS die UMTS-Netze und VPN-Dienste von Telekom und Vodafone. Als UMTS-Gateway in den Fahrzeugen kommen die programmierbaren Mobilfunkrouter MoRoS HSPA zum Einsatz.

Diese Router mit integriertem 4+1 Port-Switch haben zwei SIM-Karten-Slots und werden mit je einer Telekom- und einer Vodafone-SIM-Karte bestückt. Dadurch ist die Datenkommunikation einerseits redundant und andererseits können die Inklusivvolumen der SIM-Karten ausgewogen genutzt werden.

Falls kein HSPA/UMTS-Netz verfügbar ist, fällt die Verbindung automatisch auf GPRS oder EDGE zurück.

Fazit

Ausfallsicherheit beim Dauereinsatz und Investitionsschutz

AFS Aviation Fuel Services hat sich deshalb für die Mobilfunkrouter MoRoS HSPA von INSYS icom entschieden, „weil die Geräte unsere hohen Anforderungen an die Ausfallsicherheit beim Dauereinsatz in den Flugfeldtankwagen erfüllen“ sagt Jan Drömer, Manager Information Systems bei AFS, und betont, dass „die Geräte trotz ihrer Funktionsvielfalt sehr einfach und schnell über ein Webinterface konfiguriert werden können“.

Zusatznutzen durch Erweiterungsmöglichkeiten

Weiter ausschlaggebend waren der kompetente Support von INSYS sowie die zukünftigen Erweiterungsmöglichkeiten über die serielle Schnittstelle der Mobilfunkrouter und die integrierte INSYS-Sandbox, „denn eigene Skripte im Mobilfunkrouter laufen zu lassen ist das i-Tüpfelchen der Innovationsmöglichkeiten!“

Jan Drömer
Manager Information Systems bei AFS

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