Mobilfunk-Router für DC-Ladestationen

Sichere und zuverlässige Kommunikation für DC-Ladesäulen: Mobilfunk-Router von INSYS icom bilden die stabile Schnittstelle zwischen DC-Ladestationen und Backend- bzw. Ladesäulenmanagement-Systemen.

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Kommunikationslösungen für vernetzte DC-Ladesysteme

Für den reibungslosen Betrieb von DC-Ladestationen ist eine kontinuierliche WAN-Anbindung an übergeordnete Systeme erforderlich. Steuerungen und Bezahlterminals übertragen dabei permanent Betriebs-, Status- und Abrechnungsdaten.

Diese externe Anbindung übernehmen Mobilfunk-Router für DC-Ladestationen, die die gesamte Datenkommunikation der Ladesäule bündeln und kontrolliert auf sicherem Weg nach außen führen.

INSYS icom-Router zeichnen sich hier durch hohe Verfügbarkeit, IT-Sicherheit und eine praxisgerechte Integration in bestehende Infrakstrukturen aus. Von der einzelnen Schnellladestation bis zu großflächigen Ladeparks haben sie sich bereits in über 8.000 Installationen bewährt.

Anwendungsmöglichkeiten von Routern in DC-Ladestationen

  • Internetzugang und WAN-Zugriff für Steuerungen, Bezahlterminals und Energiemanagement-Systeme – inkl. Übertragung abrechnungsrelevanter Daten.
  • Hochverfügbare Anbindung über Mobilfunk, DSL oder Ethernet an Backend-Systeme/Ladesäulenmanagement.
  • Fernwartung, Zustandsüberwachung und Störungsanalyse für einen effizienten Servicebetrieb und schnelle Fehlerbehebung.
  • Lastmanagement zwischen mehreren Ladesäulen zur Koordination (Master/Slave) und zur Einhaltung verfügbarer Leistungsvorgaben.
  • Anbindung an zentrales Ladesäulenmanagement (lokal oder global) für Monitoring, Statistik, Auslastungsanalyse und Wartungsplanung.

Betriebs- und Sicherheitsanforderungen für DC-Ladestationen

Betreiber von DC-Ladesystemen stellen klare Anforderungen an die eingesetzte Kommunikationstechnik:

  • Hohe Verfügbarkeit und Redundanz, um Backend-Systeme jederzeit zu erreichen
  • IT-Sicherheit auf KRITIS-Niveau zum Schutz vor unbefugten Zugriffen (z. B. gemäß NIS2[2)
  • Skalierbarkeit und zentrales Management für wachsende Ladeparks
  • Einhaltung regulatorischer Vorgaben für Zahlungssysteme, Datenschutz und IT-Security

Unsere Router für DC-Ladestationen bilden die technische Grundlage dafür, all diese Voraussetzungen im täglichen Betrieb sicher und effizient umzusetzen.

Lösungen für vernetzte DC-Ladestationen von INSYS icom

Vernetzte DC-Ladepunkte brauchen ein zuverlässiges Kommunikationsrückgrat.
Unsere Router und Gateways stellen dafür stabile, sichere, offene und einfach integrierbare Verbindungen bereit.

Internet-Kommunikation: Router-Portfolio inkl. Edge-Computing, Geräteverwaltung und Mobilfunk-Optionen

  • Flexible und redundante Kommunikationswege (Mobilfunk, Fiber, Ethernet) sowie icom OS für den Betrieb gekapselter Container-Anwendungen – zur gebündelten Anbindung von Backend-, Abrechnungs- und Bezahlsystemen.
  • Weltweite SIM-Lösungen für zuverlässige, standortunabhängige und skalierbare Datenübertragung.
  • Zentrales Router-Management (iRM) zur Verwaltung aller Router für DC-Ladestationen inkl. der dort betriebenen Anwendungen – mit Integration in bestehende Ladesäulenmanagement-Systeme und Zero-Touch-Provisionierung.

Fernwartung & VPN für den sicheren Betrieb

  • Vielfältige VPN-Optionen für hohe Sicherheitsanforderungen von DC-Ladesäulen.
  • Aufbau sicherer Netzwerke mit der icom Connectivity Suite – VPN auf OpenVPN-Basis für zentralen und geschützten Wartungszugriff auf alle Komponenten der Ladesäule.
  • Begleitende Projektunterstützung bei Integration, Rollout und Absicherung der gesamten Kommunikationstechnik – inkl. Erfahrungen aus KRITIS-nahen Anwendungen.

Vorteile unserer Router für DC-Ladestationen

Reibungslose Kommunikation & geringere Ausfallzeiten

Zuverlässige Router- und Gateway-Infrastruktur sichert den kontinuierlichen Betrieb von DC-Ladestationen und reduziert kostenintensive Störungen.

01

Zentrale Überwachung & Wartung

Router-Management über iRM ermöglicht Monitoring, Updates und Fehleranalyse für einzelne Standorte oder ganze Ladeparks.

02

Skalierbarkeit für wachsende Ladeparks

Betreiber erweitern ihre Ladeinfrastruktur jederzeit, ohne Kommunikationsarchitekturen neu aufbauen zu müssen.

03

Zukunftssichere Architektur

Offene Schnittstellen und containerbasierte Anwendungen unterstützen neue Funktionen, Software-Dienste und wachsende regulatorische Anforderungen.

04

Einhaltung von Sicherheitsstandards

Lösungen basieren auf KRITIS-Niveau und ermöglichen eine sichere Anbindung von Backend-Systemen, Zahlungsterminals und Steuerungen.

05

Mehrwerte der Lösung von INSYS icom

Für Experten und Einsteiger

Moderne Benutzeroberfläche, einfache Bedienbarkeit, geführter Schnellstartassistent.

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Einfacher Fernwartungszugriff

Effiziente Fernwartung und höchste IT-Sicherheit. Granulares Zugriffs- und Rechtemanagement, auch für externe Dienstleister.

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Third-party compatible

Kompatibilität der VPN-Lösung mit bereits im Einsatz befindlichen Router-Lösungen und Steuerungen.

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Analyse & Debugging tools

Werkzeuge zur Analyse des Netzwerks: ping/icmp, tcpdump, traceroute, …

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Webproxy-Funktion

Zugriff auf Weboberfläche z.B. von Videokameras ohne VPN-Client von Smartphone, Tablet und Browser.

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Hohe IT-Sicherheit / KRITIS

Gehärtetes Betriebssystem. Markführer in kritischer Infrastruktur. Verschlüsselung konform zur BSI TR-02102-2. IEC62443-4-1 zertifizierter Entwicklungsprozess.

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Schnittstellen

Neben Ethernet auch analoge und digitale IOs sowie serielle Schnittstellen (z.B. Modbus).

Durch die flexiblen MRcards schafft der modulare Router MRX mit bis zu 17 Ethernet-Ports, seriellen Schnittstellen oder digitalen und analogen I/Os viele verschiedene Anwendungs-Schnittstellen.

Breites Router-Portfolio

Router in Industriequalität: von kompakt bis leistungsfähig – je nach Anlagenart; von LTE bis DSL – je nach benötigter Verbindungsart.

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Alle Produkte und Dienste werden zudem regelmäßig von unabhängiger Stelle getestet. Mehr dazu finden Sie beim Thema IT-Sicherheit.

Industrie-Router für DC-Ladestationen & Schnellladestationen – Häufig gestellte Fragen

Wozu wird ein Router in (DC) Ladesäulen benötigt?

Der Router stellt die sichere Internet-Verbindung der DC-Ladesäule an das Lademanagementsystem (Backend/CPO-System) sicher. Darüber erfolgen Autorisierung, Abrechnung, Monitoring sowie Remote-Service und Firmware-Updates.

Zusätzlich ermöglicht der Router die Einbindung in übergeordnete Systeme wie Energiemanagementsysteme (EMS) und Lastmanagement und sorgt durch Redundanzmechanismen für eine hohe Verfügbarkeit.

Welche Möglichkeiten zur Internetanbindung von Ladesäulen gibt es

Router Varianten mit diesen WAN-Technologien sind verfügbar: LTE, 5G, DSL, Glasfaser (SFP), WLAN, LAN, seriell. Damit lassen sich auch abgelegene Standorte ohne festen Internetanschluss zuverlässig und hochverfügbar anbinden, z. B. Schnellladestationen, Ladeparks oder LKW-Ladehubs.

Welche Fallback-Optionen bieten die Router

Für hohe Verfügbarkeit kann Redundanz über die Kombination mehrerer Technologien aufgebaut werden (z. B. Mobilfunk als Backup bei Kabelschaden). Der Router erkennt einen Verbindungsausfall der Primary Verbindung und schaltet automatisch auf die Secondary um. Dual-SIM eignet sich als Lösung für Provider-Redundanz.

Wer verbaut die Router in die Ladesäule

In erster Linie richtet sich unser Angebot an Hersteller von DC-Ladestationen / Ladesäulen. Die Router werden meist während der Produktion in die Ladesäulen integriert. Betreiber/Eigentümer verwenden Router meist für die Zwecke Parkraumüberwachung / CCTV oder im Retrofit. Sprechen Sie uns für Referenzen gerne an.

Wie kommunizieren mehrere Ladesäulen untereinander Master-Slave-Architektur?

Über lokale Netze wie Ethernet oder Glasfaser, optional auch über serielle Verbindungen oder WLAN-Bridges. Die Router sichern die Kommunikation durch verschlüsselte Kommunikation, VPN und Firewalls ab.

Wie gehe ich mit identischen IP-Adressbereichen in den Ladestationen um (z. B. 192.168.1.0/24 in jeder Säule)?

In Ladeparks werden häufig mit identischen privaten Netzen ausgeliefert (z. B. 192.168.0.x). Spätestens bei der zentralen Anbindung an Cloud-Systeme kollidieren diese Netze. INSYS bietet hier mit integriertem Netmapping Abhilfe. Jede Ladestation (EVSE) behält intern die werksseitige Adressierung und erhält eine eindeutige IP-Adresse für die Adressierung im Lademanagementsystem oder Energiemanagement.

Wird jeder Router individuell pro Ladesäule konfiguriert?

Die Router werden üblicherweise vorkonfiguriert ab Werk verbaut. Vor Ort sind nur die physikalischen Anschlüsse erforderlich. Für die individualisierte Massenkonfiguration und den Rollout bieten sich Funktionen wie Konfigurations-Templates an.

Ich bin Betreiber eines Ladeparks, kann ich die Router auch zur Parkraumüberwachung verwenden?

Ja natürlich, die Router sind flexible für verschiedenste Kommunikationsaufgaben einsetzbar. Häufig auch zur Anbindung an die IT der Tankstelle / Raststätte.

Können die Router für fortschrittliche Netzwerkarchitekturen eingesetzt werden?

Ja, die Router sind für professionelle Anwendungen konzipiert und unterstützen fortschrittliche Netzwerktechnologien wie dynamisches Routing, IPv6, Multi-VPN, OpenVPN, WireGuard, IPsec. Damit lassen sich sowohl Einzelstandorte als auch hochverfügbare, segmentierte und standortübergreifende Infrastrukturen sicher und skalierbar realisieren.

Ist ein Remote-Firmware-Update für die Router möglich?

Ja. Es gibt mehrere Standardfunktionen, um Router im Feld aktuell und sicher zu halten.

Lassen sich mehrere Router zentral verwalten?

Ja. Hierfür eignet sich das icom Router Management als zentrales Flottenmanagement-System, das viele Vorgänge automatisiert und optimiert.

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